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Emiel Kappert, Research Engineer Membrane Separation Processes

Emiel Kappert

"Die Möglichkeiten der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung bei BASF sind überwältigend."

Von Emiel Kappert

 

 

Was gefällt Ihnen besonders gut an ihrem Job?

Ich arbeite im Center of Expertise für Membrantechnik im Forschungsbereich Process Research & Chemical Engineering in Ludwigshafen. Als Center of Expertise arbeiten wir an großen Forschungsprojekten, aber auch an Optimierungen, wie beispielsweise Operational-Excellence Projekten, bei denen wir versuchen, bereits bestehende Prozesse in der BASF weiter zu optimieren. Mit unserem Fach-Know-how im Bereich Membrantechnologie können wir das Potential dieser Technologien für neue Trennaufgaben schnell einschätzen. Was mir besonders gut an meiner Tätigkeit gefällt, ist die Vielfältigkeit: Meine Aufgaben reichen von der Beteiligung an zukunftsorientierten Innovationen bis hin zur Betriebsunterstützung bei Problemen mit Membrananlagen, die teilweise schon seit Jahrzehnten in Betrieb sind.

Warum ist BASF ein attraktiver Arbeitgeber für Sie?

Die Möglichkeiten der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung bei BASF sind überwältigend. Ich habe hier vor allem die Möglichkeit, meine Hard- und Soft Skills auszubauen. Das reicht beispielsweise von einem Fachseminar zum Thema Kreiselpumpe bis zu einem methodischen Seminar zu Projektmanagement oder einem mehrtägigen Workshop zu thermischen Trennverfahren. Erfahrene Kollegen stehen mir quasi „on the job“ beratend zur Seite. Das ermöglicht schnelle Erfolge und eine super Einarbeitung. Ich schätze es außerdem sehr, dass Karrieren bei BASF nicht vorgezeichnet sind: Regelmäßig spreche dazu mit meinen Vorgesetzten über die verschiedenen Karrieremöglichkeiten, von Spezialisten- bis Management.

Woran arbeiten Sie gerade?

Die meisten meiner aktuellen Projekte kommen aus den Unternehmensbereichen Nutrition & Health und Petrochemicals. Auch wenn die Kombination dieser beiden Themen eher ungewöhnlich klingt, zeigen sie für mich beispielhaft die ganze Bandbreite an Arbeitsfeldern, die es bei BASF gibt. Dabei konzentriere ich mich vor allem auf die Aufreinigung eines neuen Lebensmittelzusatzes, die Verbesserung der Produktqualität eines schon bestehenden Produkts und die Bewertung des Potenzials zur Reduzierung des Energieverbrauchs in petrochemischen Anwendungen. Für diese Projekte gebe ich erste Einschätzungen über das Potenzial der Membrantechnologie ab, betreue das Laborscreening zur Identifizierung der optimalen Membranen und bin an Pilotstudien beteiligt.

Was begeistert Sie an ihrer Arbeit?

Am meisten begeistert mich die Arbeit im Team; es gibt kein Projekt, das ich alleine bearbeite. Typischerweise arbeiten wir eng mit unseren Kollegen im Labor zusammen, die mit ihrer technischen Expertise dazu beitragen, abstrakte Ideen in Experimente umzusetzen. Bei der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse zusammen mit meinen Kollegen, suchen wir die beste Lösung für das Trennproblem und diskutieren wie wir diese in einem neuen Prozesskonzept umsetzen können. Dieser gemeinsame Ansatz, zusammen an einem Ziel zu arbeiten, begeistert mich immer wieder.

Geben Sie uns einen kurzen Einblick, wie sieht so ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Am Morgen komme ich mit dem Zug und dem Fahrrad zur Arbeit. Bei einem schnellen Kaffee, mit meinen Kollegen diskutieren wir offene Fragen zu Projekten oder sprechen schon mal über unsere Wochenenden. Wenn keine Besprechungen anstehen, gehe ich gerne ins Labor, um zu sehen, wie unsere Experimente laufen. Teilweise ist meine Arbeit sehr labororientiert und viele Projekte laufen gleichzeitig, während an anderen Tagen mehr ingenieurtechnische Arbeit ansteht. Im Team diskutieren wir dann unsere Ergebnisse, um zu sehen, ob wir die Experimente anpassen müssen. Im Anschluss findet typischerweise ein Meeting mit dem Projektteam statt, um den Gesamtfortschritt des Projektes und das weitere Vorgehen zu besprechen. In einigen Fällen sind wir als Membran-Team stark involviert und andere Kollegen sind auf unsere Ergebnisse angewiesen. Hier ist entscheidend, die Ergebnisse rechtzeitig zu liefern. Dabei sind Experten aus anderen Fachgebieten und der Verfahrensentwicklung ebenfalls an diesen Treffen beteiligt, aber auch Kollegen aus den Bereichen Produktion, Recht, Qualitätsmanagement, Marketing und Regulatory Affairs. Im Studium ist man sehr oft auf das technische Ergebnis fokussiert, hier zeigt sich, wie viele verschiedene Kompetenzen erforderlich sind, um ein Projekt erfolgreich abzuschließen.

Oft verabrede ich mich in der Mittagspause mit Kollegen, oft auch welche, die ich bei einem Seminar und/oder in Projekten kennengelernt habe. Ich finde es immer wieder spannend, Kollegen aus verschiedenen Bereichen unseres Unternehmens zu treffen und von ihrem Arbeitsalltag und ihrem persönlichen Leben zu hören. Der Nachmittag beginnt oft mit der Analyse von experimentellen Ergebnissen, führt über die Planung neuer Projekte bis zum Schreiben von Berichten über die Ergebnisse der Experimente. Oft unterbrochen von Besprechungen oder spontanen Rückfragen aus dem Labor – kurz: es wird nie langweilig.

Warum würden Sie BASF weiterempfehlen?

Ich würde BASF wegen der Vielfalt an Möglichkeiten und Gelegenheiten empfehlen; denn hier kann man mit fast jedem fachlichen Hintergrund starten. Man kann seine eigene Karriere aktiv selbst gestalten, sei es die Spezialisierung in einem bestimmten Bereich oder Wechsel zwischen verschiedenen Abteilungen, um einen umfassenden Überblick über das Unternehmen zu erhalten. Man hat zudem die Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten, was allerdings kein Muss ist. Und natürlich, auch wenn es für uns schon fast selbstverständlich ist: BASF ist ein sicherer Arbeitgeber mit attraktiven Verträgen und bietet die Unterstützung, die man benötigt.

Auf was freuen Sie sich jeden Morgen am meisten?

Auf alles! Kein Tag ist wie der andere! Es gibt kaum einen Tag, an dem keine interessanten Experimente oder Diskussionen auf mich warten.