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Wolfgang, SPS-Programmierer

Wolfgang

"Dabei geht es immer um logische Entscheidungen."

Von Wolfgang

 

 

Der auf der Rasierklinge reitet.

Die Rasierklinge ist Wolfgangs wichtigstes Werkzeug. Damit ist natürlich „Ockhams Rasierklinge“ gemeint, ein Prinzip, das bei der Programmierung von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) eine wichtige Rolle spielt. Alles andere würde ja auch keinen Sinn ergeben – logisch!

„Ockhams Rasierklinge“ ist eine nach Wilhelm von Ockham benannte wissenschaftliche Methode zur Bewertung von Lösungen. Im Kern ist demnach die einfachste Lösung meistens die beste. Für das Erstellen und Erweitern von SPS ist das eine sehr gute Entscheidungshilfe, mit der es mir gelingt, Systeme zu entwickeln, die einfach und effizient sind.

Dabei geht es immer um logische Entscheidungen. Wenn ich ein Steuerungssystem für eine Maschinenstraße entwickle, muss ich mir überlegen, wie sich das System verändert, wenn es neue Informationen erhält. Zum Beispiel durch einen Knopfdruck oder automatisch über Sensoren. Also muss ich Entscheidungen treffen, damit das System später selbst Entscheidungen treffen kann, und zwar die richtigen, logisch.

Logisch war für mich auch die Entscheidung für VESCON. Nach zehn Jahren Arbeit bei einem oberbayrischen Sondermaschinenbauer und sechs Jahren Fernbeziehung war es an der Zeit, privat und beruflich etwas zu verändern. Und auch hier war die einfachste Lösung die beste, nämlich die, zu meiner Freundin nach Gleisdorf zu ziehen und meine Karriere bei VESCON fortzusetzen. Manchmal ist die einfachste Entscheidung dann auch eine, die glücklich macht.

Hin und wieder bin ich aber auch glücklich, wenn ich gar keine Entscheidungen treffen muss. Wenn ich mich zum Beispiel nicht zwischen der Arbeit im Büro und der Arbeit in der Werkstatt entscheiden muss. Denn der Job als SPS-Programmierer bietet beides und Abwechslung ist einfach am besten – logisch!