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Christian Wirtz, Ingenieur für Prozessleittechnik

Christian Wirtz

"Ich wurde kurz nach meinem Start direkt fachlich ins Projekt eingebunden und hatte von Anfang an das Gefühl, gebraucht zu werden."

Von Christian Wirtz

 

 

Den Austausch der Mitarbeiter zu fördern, gemeinsam zu forschen und Entwicklungen voranzutreiben, ist die Idee eines innovativen Technologiecampus von Covestro – für Neueinsteiger Christian Wirtz ein ganz besonderes Projekt: Er bearbeitet als Ingenieur die Prozessleittechnik des Gebäudes.

Herr Wirtz, bevor Sie bei Covestro eingestiegen sind, haben Sie Verfahrenstechnik (B. Eng) bzw. Nachhaltige Energieversorgung (M. Sc.) studiert und Ihre Abschlussarbeit zum Thema „Smart Homes“ geschrieben. Was begeistert Sie an diesem Themengebiet?

Die praktischen Seiten meines Studienfachs haben mir schon immer besonders viel Spaß gemacht. In meinem Abschlussprojekt habe ich ein Einfamilienhaus in einer Simulation über mehrere Jahre hinsichtlich der Energieversorgung optimiert. Meine Aufgabe bestand darin, die Dimensionen der einzelnen Komponenten eines Smart-Home-Systems – eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe, einen Batteriespeicher und die entsprechenden Umrichter – optimal aufeinander abzustimmen. So können die Bewohner Wärme und Strom selbst erzeugen und elektrische Energie in einer eigenen Batterie speichern, ein sehr zukunftsorientiertes Thema.

Welche Rolle spielt das Thema „Nachhaltige Energieversorgung“ für Sie persönlich und in Ihrer täglichen Arbeit als Ingenieur für Prozessleittechnik bei Covestro?

Was mich an dem Fachgebiet Prozessleittechnik reizt, ist, dass ich zur Optimierung von Prozessabläufen beitragen kann und wir somit in Zukunft weniger natürliche Ressourcen in der Produktion einsetzen müssen. Es ist wichtig, Emissionen zu verringern und nachhaltig zu produzieren, um unsere Welt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt in meiner täglichen Arbeit bei Covestro eine große Rolle. Das Unternehmen investiert viel in Forschung und zukunftsweisende Lösungen, um beispielsweise die Energieeffizienz zu verbessern. Covestros Anspruch „We MAKE the world a brighter place“ wird von jedem Einzelnen hier gelebt.

Können Sie ein Beispiel für eine innovative Lösung nennen?

Ja, gerne. Für viele chemische Produkte wird Chlor benötigt. Covestro hat mit Partnern eine Sauerstoffverzehrkathode zur Herstellung von Chlor entwickelt, die 30 Prozent weniger Strom benötigt als herkömmliche Herstellungsverfahren. Wenn alle deutschen Chlorhersteller dieses Verfahren flächendeckend einführen würden, ließe sich der gesamte Energieverbrauch des Landes um ein Prozent senken. Das entspricht in etwa dem jährlichen Energiebedarf von Köln.

Wer innovative Ideen entwickeln möchte, braucht viel Raum und Freiheit. Inwieweit schafft Covestro mit dem geplanten Technologiecampus die Voraussetzungen dafür?

Die Business Units von Covestro sind zurzeit auf einem großen Areal verteilt. Das Ziel ist, einen Ort zu schaffen, an dem die Mitarbeiter gemeinsam forschen, sich austauschen und Synergien über Fachbereiche hinweg schaffen können. So haben sie die Chance, neue Ideen schneller zu entwickeln und voranzutreiben. Es gibt auf dem Technologiecampus zum Beispiel keine festen Arbeitsplätze, die Teams wählen diese entsprechend der Aufgabenstellung. Zudem sind Labore und eine große Technikumshalle geplant, um Entwicklungen im größeren Maßstab ausprobieren zu können und zur Serienreife zu bringen – ein wirklich spannendes Projekt.

Was genau ist Ihre Aufgabe als Ingenieur für Prozessleittechnik in diesem Projekt?

Der zuständige Discipline Lead und ich sind für die Elektrotechnik im gesamten Gebäudekomplex verantwortlich. Wir sorgen dafür, dass alle Apparate mit Strom versorgt werden und beispielsweise die Technikumshalle entsprechend ausgestattet wird. Da sich in der Forschung fast täglich etwas ändert, ist es wichtig, dass Apparate flexibel installiert und umgesetzt werden können. Zudem gehört die Gebäudeleittechnik zu unserem Verantwortungsbereich.

Sie sind erst seit einem knappen halben Jahr bei Covestro. Wie lautet Ihr Fazit bis jetzt? War Ihr Einstieg als Ingenieur für Prozessleittechnik in einem Chemieunternehmen ein Erfolg?

Ja, auf jeden Fall. Ich wurde kurz nach meinem Start direkt fachlich ins Projekt eingebunden und hatte von Anfang an das Gefühl, gebraucht zu werden. Es ist mein erster Job nach der Uni, daher weiß ich die Mischung aus eigenverantwortlicher Arbeit und dem Austausch mit erfahrenen Mitarbeitern sehr zu schätzen. Hier herrscht eine sehr angenehme Arbeitskultur, in der ich jederzeit auf meine Kolleginnen und Kollegen zugehen kann. Jede Frage ist erlaubt und wird ausführlich beantwortet. Ich freue mich immer über angeregte Diskussionen und schätze den fachübergreifenden Austausch. Wer als Mitarbeiter die Bereitschaft mitbringt, sich in neue Themen einzuarbeiten und Dinge zu hinterfragen, kann hier viel bewegen. Covestro ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen, das viele Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Wie geht es für Sie persönlich weiter?

Mein Ziel ist es, noch möglichst viel von meinem aktuellen Mentor zu lernen, um dann im nächsten Schritt selbst Discipline Lead der Prozessleittechnik in einem Projekt zu werden. Da ich in der Abteilung „Global Project Engineering“ arbeite, ist es auch möglich, dass ich mal in einem Projekt im Ausland eingesetzt werde. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt.

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