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Nestlé Deutschland

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Unternehmensprofil

Arbeiten bei Nestlé? Bedeutet, dass wir uns gemeinsam an jedem Tag nachhaltig weiterentwickeln.

Als weltweit größtes Unternehmen für Lebensmittel und Getränke bietet Nestlé als Arbeitgeber eine vielfältige, internationale Arbeitswelt mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Unterstützen Sie uns dabei, gemeinsam unsere Größe für positive Veränderung einzusetzen.

Wenn Sie an Nestlé denken

Wenn Sie an Nestlé denken, haben Sie bestimmt unsere unzähligen Produkte im Kopf, die Sie täglich begleiten und Ihr Leben versüßen: von Maggi über Nescafé, Thomy, Smarties, Wagner Pizza… unsere Produktpalette ist riesig! Haben Sie Lust sich mit kreativen Ideen und jeder Menge Tatendrang einzubringen?

Wir suchen nach Gleichgesinnten, die Spaß haben am Ausprobieren und innovativ Weiterdenken. Für uns die beste Möglichkeit, sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Deshalb suchen wir genau Sie: clevere Köpfe mit einer Leidenschaft für Fast Moving Consumer Goods.

Nestlé ist Vielfalt

Etwa 323.000 MitarbeiterInnen weltweit arbeiten mit großem Engagement daran, unseren hohen Anspruch an Lebensmittel jeden Tag zu einem Genuss für Millionen Menschen zu machen. Doch das, was uns als Unternehmen wirklich ausmacht, lässt sich kaum in Zahlen ausdrücken. Berufsstarter wie Professionals haben viele Möglichkeiten, weiterzudenken und in einem familiären Umfeld eigene Zeichen zu setzen.

Was uns am wichtigsten ist? Respekt. Darin sind all unsere Werte verankert - Respekt gegenüber unserer Umwelt, gegenüber der Gesellschaft und gegenüber uns selbst.

Karriere machen bei Nestlé

Unsere Stories

Nestlé digital, innovativ und nachhaltig machen?

„Ich arbeite bei Nestlé!” (Stille, irritiertes Schweigen, Zögern) „OK…”
Das ist die normale Reaktion, die ich bekomme, wenn ich sage wer mein Arbeitgeber ist. Nachvollziehbar? Ja, natürlich – gerade hier in Deutschland, wo Nestlé leider nicht die beste Reputation genießt.

Nachdem ich diese unangenehme Vorstellung im Bekanntenkreis, auf Veranstaltungen oder Familienfeiern hinter mir habe, erkläre ich meistens, warum ich mir Nestlé als Arbeitgeber ausgesucht habe:

„Meine Mission ist es, Nestlé digitaler, innovativer und nachhaltiger zu machen. Wenn ich es schaffe, den weltweit größten Lebensmittel- und Getränkekonzern auch nur ein kleines Bisschen dahingehend zu verbessern, hat das immer noch einen sehr viel größeren Einfluss, als wenn ich bei einem Food Start Up oder einem kleinen Player in der Branche arbeiten würde. Jeder muss essen und trinken, folglich hat diese Industrie und deren größte Player eine enorme Relevanz im Alltag aller Menschen. Es ist mein Ziel, neue, technologiebasierte Lösungen zu entwickeln und Essen und Trinken so bequem, gesund und nachhaltig wie möglich zu machen.“
Jennifer Kint

Nach dieser kleinen Spontanrede wissen die Leute meist noch weniger, was sie denken und sagen sollen. Normalerweise antworten sie mit einem einfachen, leicht ironischen Statement: „Na dann, viel Glück dabei!“

Nur mit Glück hat das nicht viel zu tun. Um das zu schaffen, braucht man die richtigen Leute, die richtigen Leader, die richtigen Methoden, die richtige Organisations- und Infrastruktur und vor allem das richtige Mindset.

Hier die guten Nachrichten: Bisher habe ich das alles innerhalb von Nestlé Deutschland vorgefunden oder es gemeinsam mit vielen anderen tollen Kollegen aufgebaut.

Seit Dezember 2018 bin ich Digital Transformation Consultant im Digital Acceleration Team von Nestlé Deutschland und bin verantwortlich für das Vorantreiben von digitalen, innovativen Geschäftsmodellen und neuen strategischen Partnerschaften. Damit habe ich die bestmögliche Startposition, um einen spürbaren Beitrag zu leisten. Und da ich sowohl an mich als auch in Nestlés Willen zur Veränderung glaube, bin ich mehr als optimistisch, dass wir die Skeptiker in der nächsten Zeit mit bequemen, gesunden und nachhaltigen neuen Lösungen im Bereich Essen und Trinken überraschen können.

Was genau stimmt mich so optimistisch?

  1. Ich habe noch keine einzige Person bei Nestlé getroffen, die nicht offen für eine sinnvolle Portfolioerweiterung ist. Die Erkenntnis, dass klassische, inkrementelle Produktinnovation nicht genug ist und wir parallel auch mehr in Richtung disruptiver Innovationen sowie (digitaler) Services und Ökosysteme denken müssen, ist angekommen.

  2. Die Unterstützung des Leaderships ist da. Jeder hier weiß, dass wir etwas verändern müssen und der Wille, in diese wichtigen Zukunftsthemen zu investieren, wächst täglich. Unsere Führungsprinzipien werden gerade modernisiert, sodass die Führungskräfte mehr als Coaches agieren und agiles, selbstorganisiertes Arbeiten in Teams so besser unterstützen können.

  3. Wir haben einen super nutzerzentrierten und global eingeführten Innovationsprozess, der mit Best-Practice agilen Methoden (Design Thinking, Lean Startup und SCRUM) erweitert wurde. Außerdem bauen wir unsere eigene, interne Innovation Community auf und bilden kontinuierlich mehr Mitarbeiter dazu aus, in solchen Innovationsprojekten mitarbeiten zu können.

  4. Wir bauen und testen bereits heute Prototypen für neue (digitale) Geschäftsmodelle. Wir haben uns selbst dazu verpflichtet, dieses Jahr mindestens ein MVP (Minimum Viable Product) zu entwickeln und sind aktiv dabei, weitere Marken von dieser Reise zu überzeugen.

  5. Wir arbeiten an wichtigen gesellschaftlich-ökologischen Themen, die niemand im aktuellen medialen Kontext je mit Nestlé in Verbindung bringen würde, wie zum Beispiel die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung durch neue Geschäftsmodelle. Und das nicht um Greenwashing zu betreiben, sondern echte Win-Win Business Cases zu entwickeln.

Sich von außerhalb zu beschweren ist immer einfach. Echte Veränderung von einem 150 Jahre alten Unternehmen von innen heraus zu bewirken, ist sehr schwer und braucht viel Leidenschaft. Wir befinden uns bereits auf einem guten Weg und ich bin sehr froh, ein Teil dieser Reise zu sein. Ob ich eine kleine Träumerin bin? Auf jeden Fall! Aber du verpasst 100% der Chancen, die du nie angehst!

Von Jennifer Kint, Digital Transformation Consultant

Gurke mit oder ohne Plastik?

Was ich bei einer Diskussion mit Studenten gelernt habe

Letztens war ich bei einer Studienkonferenz des Deutschen Verpackungsinstituts zum Thema Nachhaltigkeit von Verpackungen. Gemeinsam mit weiteren Unternehmensvertretern der Verpackungsindustrie, mit der Bloggerin Louisa Dellert und den Studenten haben wir verschiedene Strategien und Lösungsansätze diskutiert, die Verpackungen verträglich für die Umwelt machen sollen. Mich hat besonders das Engagement der Studenten begeistert, die die zukünftigen Verpackungen wirklich „nachhaltiger“ gestalten wollen.

Ich habe wieder festgestellt, dass hier kein schwarz oder weiß gibt. Verpackungen sollen in erster Linie die Lebensmittel schützen, sie sicher und haltbar machen und damit Lebensmittelabfälle minimieren. Die berühmte Diskussion, warum eine Gurke eingeschweißt ist, zeigt die Komplexität des Themas Verpackungen. Man muss den „Fußabdruck“ eines ganzen Produktes berücksichtigen und nicht nur den Verpackungsteil. In dem Artikel der "Welt" vom 6.11.2019 „Tonnenweise vernichtet – im Winter endet der Traum von einer Gurke ohne Folie“ wird dargestellt, dass sich die Abschriften bei den Händlern verdoppelt haben, da soviel weggeschmissen wird. Wenn man unverpackte Gurken wegschmeißt, ein Lebensmittel, dann muss ich über den Sinn einer Plastikverpackung wirklich nicht mehr diskutieren.

Das heißt aber nicht, dass alles in Ordnung ist. Bei Nestlé haben wir dieses Jahr unser eigenes Forschungsinstitut eröffnet, das „Institute of Packaging Science“ in Lausanne. Hier arbeiten meine Kollegen daran, funktionale, sichere und umweltfreundliche Verpackung zu entwickeln, die sinnvoll für die komplette Value Chain sind.

Wir arbeiten auch an Produkten die man in einem „Refill oder Reuse System“ nutzen kann wie zum Beispiel mit der Firma Loop. Loop ist ein Pilotprojekt der globalen Recyclingorganisation TerraCycle, wo wir als Gründungsinvestor und Partner sehr stolz sind mitmachen zu können. In den USA und Kanada testen wir Häagen-Dazs bereits in der Loop Verpackung.

Hier in Deutschland setzen wir auf eine Zusammenarbeit mit „Futury“, der Gründungs- & Innovationsplattform der Wertestiftung, wo mit jungen Teams aus Studenten und Start-Ups zusammen gemeinsam nach neuen Ansätzen für das Thema Verpackung suchen. Neben den vielen Aktivitäten die momentan laufen, gibt es auch sehr spannende Kommunikationsansätze wie „Follow our journey" - Why we set out with Vice".

Eins ist mir wieder sehr deutlich geworden, bei dem Thema Nachhaltigkeit von Verpackungen: eine einfache Lösung gibt es leider nicht - man kann auf keinen Fall einfach in gute oder schlechte Verpackungen einteilen.

Von Anke Stübing, Head of Corporate Social Responsibility

Meine Reise zum Ursprung der Schokolade

Von Demut, Stolz und dem Wunsch etwas zu verändern

Ich hatte Anfang November die Chance, in die Elfenbeinküste zu reisen, um vor Ort unsere Aktivitäten des Nestlé Cocoa Plan kennenzulernen. Natürlich habe ich mich viel mit unserem Nachhaltigkeitsprogramm beschäftigt und weiß, was wir in den Ursprungsländern des Kakaos unternehmen. Ich wollte mir aber auch selbst ein Bild davon machen, da mir persönlich das Thema unglaublich wichtig ist.

Vor der Reise hatte ich ein Gefühl von Neugierde, Aufregung aber auch Skepsis. Ich war mir schlicht nicht sicher, was mich dort erwarten würde. Mein Kollege David und ich hatten die Gelegenheit mehrere Dörfer und Kooperativen zu besichtigen, mit denen wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort zusammenarbeiten.

Ich will ehrlich sein. Es war eine emotionale Achterbahn, die wir in diesen fünf Tagen durchlebt haben. Von den vielen Eindrücken, die wir sammeln konnten, sind es diese hier, an die ich seitdem immer wieder denken muss:

Bewunderung für die Menschen, die so hart für das Nötigste im Leben arbeiten müssen und dennoch eine Grundzufriedenheit ausstrahlen

Demut und auch Scham, weil wir in den Industrieländern viel zu oft gedankenlos dieses wertvolle Gut in Mengen zu nicht angemessenen Preisen konsumieren.

Stolz und Bewunderung für die Arbeit, die wir bei Nestlé gemeinsam mit den Teams vor Ort mit viel innerer Überzeugung, Herzblut aber auch absoluter Professionalität leisten, um die Dinge ins Positive zu verändern.

Das Gefühl, dass die Themen so groß und wir auf einer langen Reise sind.

Aber auch Vertrauen und Hoffnung, dass wir Veränderungen schaffen können, wenn wir alle branchen-, länder- und funktionsübergreifend stetig daran arbeiten.

Klar ist: Es ist noch sehr viel zu tun. Aber wir können zusammen auch noch viel (mehr) erreichen.

In mir ist der starke Antrieb zurückgeblieben, stetig weiter dafür zu kämpfen, dass dieses wunderbare Produkt Schokolade uns nicht nur hier in Deutschland gefallen muss, sondern gerade den Menschen entlang einer kompletten nachhaltigen Wertschöpfungskette ökonomische Sicherheit bietet.

Damit das überhaupt funktionieren kann, haben wir mit dem Nestlé Cocoa Plan mehrere Ansätze geschaffen, die das Farmer-Leben an der Elfenbeinküste für alle Beteiligten nach unseren mitteleuropäischen Standards vielleicht nicht zwingend leichter, aber zumindest gerechter machen können. Daher zahlen wir bereits jetzt schon einen Aufschlag auf den Kakao-Preis, um die Lücke zwischen Weltmarktpreis und einem gerechten Mindesteinkommen zu schließen.

Das komplette Nachhaltigkeitsprogramm deckt viele Facetten ab, die sich nicht nur um die tägliche, lebenswichtige Versorgung mit Wasser und Nahrung oder die Befähigung für eine nachhaltigere Landwirtschaft drehen. Was mich überrascht hat: Es geht hier auch um Aspekte, die man bei uns gar nicht erwarten würde. Etwa die Unterstützung bei behördlichen Prozessen und Vorgängen. Denn auch das ist der Nestlé Cocoa Plan.

Ich ertappe mich manchmal selber dabei, wie ich beim sehr deutschen Bürokratiewahnsinn die Augen verdrehe. Für alles gibt es eine Regelung, ein Dokument, ein Aktenverzeichnis und eine Behörde. Dass gerade geborene Kinder bei uns ­­– kaum auf der Welt – schon ihre Sozialversicherungsnummer haben, noch ehe sie gefühlt die erste Nacht zuhause verbracht haben, ist nur eine dieser Anekdoten.

Doch was in Deutschland von vorne bis hinten durchstrukturiert und geplant ist, ist in der Elfenbeinküste keine Selbstverständlichkeit. So hängt die komplette Zukunft eines Kindes am Ende an etwas so vermeintlich Simplen wie einer Geburtsurkunde. Ohne dieses Dokument können Kinder hier nicht in die Schule gehen, denn so will es die Regierung.

Darum setzen wir uns vor Ort zum Beispiel auch für die Beschaffung von Birth Certificates ein. Denn nur wer eine beglaubigte Urkunde hat kriegt auch Zugang zu staatlicher Bildung – und nicht etwa zu einem Leben voller körperlicher Arbeit ab dem frühesten Kindesalter. Wir tun alles, was uns möglich ist, um Kinderarbeit in unseren Produktionsketten zu verhindern. Bildung ist der Schlüssel dazu.

Aber hier hört unsere Verantwortung nicht auf. In Schulungen werden auch die Eltern sensibilisiert, wie schädlich es ist, Kinder harte Arbeit verrichten zu lassen. Dies wird mit Bildern dargestellt, da ein Großteil der Menschen in den Dörfern nicht lesen kann.

Besonders eindrücklich war für mich, wie wir in Zusammenarbeit mit den Kooperativen vor Ort mit unserem Child Labour Monitoring and Remediation System erfolgreich und nachhaltig die Kinderarbeit bekämpfen. Knapp 80.000 Kinder haben wir mit unseren Programmen in den vergangenen zwei Jahren erreicht. Über die Fortschritte auf diesem Weg berichten wir regelmäßig. Denn nur gemeinsam lassen sich Missstände und Probleme in den Griff kriegen.

Daneben gehören die Ausbildung und Schulung von Frauen für mich zu den absoluten Schlüsselaktivitäten, die Umstände in dem Land nachhaltig zu verändern. Hier erwirtschaften Frauen zum Beispiel Erträge aus ihrer diversifizierten Felderbewirtschaftung. Die Erträge werden teils selbst in den Familien konsumiert, teils für den Unterhalt der von uns erbauten Schule verwendet.

Mit diesen und vielen weiteren Eindrücken bin ich nach Hause zurückgekehrt. Vor allem eines ist mir dabei noch einmal deutlich geworden: Wir haben schon einiges erreicht, aber unser Weg wird noch weiter gehen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr uns auf unserer Reise begleitet.

Von Carmen Borsche, Geschäftsführerin Nestlé Schokoladen

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