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Beratung im Ingenieurwesen

Von der Hochschule ins Consulting? Hier kommt keine Langeweile auf!

Von Leila Weltersbach

 

 

    Der Markt für Beratung und Consulting entwickelt sich in Deutschland sehr positiv. Mit einem Jahresumsatz von 29 Milliarden € im Jahr 2016 belegt Deutschland im weltweiten Vergleich der Beratermärkte Platz 3. Überraschend ist: Etwa jeder 5. Berater ist Ingenieur. Das heißt von 130.000 Beschäftigten in der Beratungsbranche sind etwa 26.000 Ingenieure. Im Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft spielt Consulting im gesamten Ingenieurwesen eine immer wichtigere Rolle. Meistens übernehmen Wirtschaftsingenieure Beratertätigkeiten, aber Du kannst als Absolvent aus jedem ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt als Junior Consultant starten. Als Consultant im Ingenieurwesen bist Du Vermittler zwischen Technik und Wirtschaft, zwischen Fachabteilung und dem Management.

    Was kommt auf Dich zu?

    Es gibt 3 Möglichkeiten, in der Beratung im Ingenieurwesen einzusteigen:

    • Als Berater in einem Ingenieurbüro bist Du für Unternehmen aus dem Ingenieurwesen zuständig, die Du sowohl in technischen als auch in wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen unterstützt. Du kennst als Fachexperte das Produkt bzw. die Dienstleistung der jeweiligen Kunden gut und hilfst ihnen, ihr Produkt möglichst effizient und kostensparend zu vertreiben.

    • Wenn Du als interner Berater in einem industriellen Unternehmen angestellt bist, sehen deine Aufgaben ähnlich aus. Allerdings bist Du nur für Deinen Arbeitgeber und seine Produkte, Dienstleistungen und Kunden zuständig. Beim Inhouse Consulting bist Du Spezialist für Projekt- und Produktmanagement, Unternehmensplanung, überprüfst die Innovations-, Informations- und Kommunikationsprozesse, die Unternehmensstrategie und bist erster Ansprechpartner in der Kunden- und Technologieberatung.

    • In einer klassischen Unternehmensberatung für Ingenieurbetriebe gehören folgende Tätigkeiten zu Deinem Arbeitsalltag: Die Beratung bei der Prozessoptimierung, Beratung bei Normen und rechtlichen sowie technischen Bestimmungen, Produkt- und Projektmanagement, Personalsuche, Support bei der Produktentwicklung und Finanzberatung.

    Wo kannst Du arbeiten?

    Du bist als Consultant entweder direkt bei Industrieunternehmen angestellt, in einem Ingenieurbüro oder bei einer Unternehmensberatung, die sich auf eine der industriellen/ingenieurlastigen Branchen spezialisiert hat. Beim Inhouse Consulting ist es häufig so, dass sich die Arbeitgeber zu ihnen passende Absolventen der Ingenieurwissenschaften heraussuchen und sie dann selbst zu internen Beratern ausbilden. Meistens zu Kundenberatern, die die eigenen Kunden über die Dienstleistungen bzw. Produkte informieren, das Unternehmen bei der Implementierung begleiten und in technischen Fragen rund um Maschinen, Prozesse oder Anlagen unterstützen.

    In Deutschland gibt es sehr viele Unternehmensberatungen und Beratungsgesellschaften. Immer häufiger sind die auf bestimmte Ingenieurwissenschaften spezialisiert. Beispielsweise gibt es Consultingfirmen, die nur Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau oder nur aus dem Bereich der Elektrotechnik beraten.

    Generell kann man sagen, dass bei jedem mindestens mittelständischen Unternehmen aus dem Ingenieurwesen in Deutschland auch Berater bzw. Consultants gebraucht werden. Das heißt, Du kannst in jeder Region und jedem Bundesland einen potentiellen Arbeitgeber finden. Die größten Unternehmensberatungen sitzen in Frankfurt, Münster und München. Der Arbeitsmarkt für Ingenieure ist riesig. Alleine die Elektrotechnik ist mit 2.800 Arbeitgebern vertreten und der Maschinen- und Anlagenbau mit ca. 6.500 Arbeitgebern. Ein großer Teil dieser Unternehmen braucht auch beratende Ingenieure. Kleine und mittelständische Ingenieurbüros gibt es insgesamt in Deutschland ca. 91.800. 

    kurz gesagt:
    • Als Berater im Ingenieurwesen arbeitest Du entweder in einem Ingenieurbüro, in einer Unternehmensberatung oder im Inhouse Consulting eines Industrieunternehmens.
    • Fast alle industriellen Arbeitgeber sind auf Berater angewiesen und es gibt mittlerweile für jeden ingenieurwissenschaftlichen Fachbereich spezialisierte Beratungsfirmen.
    • Du berätst Unternehmen bei technischen sowie wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen oder die Kunden – etwa bei Auswahl, Inbetriebnahme und Wartung von Maschinen, Systemen und Anlagen.
     

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