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Ingenieur und Podcaster Lennard Hermann

Mit ROCKETENGINEERS macht er Euch startklar für die Karriere

Von Tim Lamkemeyer

 

 

Name: Lennard Hermann

Studium: Maschinenbau mit Schwerpunkt Fertigungstechnik an der RWTH Aachen

Aktueller Job: Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter im Bereich Fertigungstechnik am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen.



Lennard Hermann 


get in Engineering: Wann war für Dich klar, dass Du Ingenieur werden möchtest? Hattest Du hier ein Vorbild oder gab es einen bestimmten Auslöser für Deine Studienwahl? Und was fasziniert Dich an diesem Beruf?

Lennard: Für mich hat sich in der Oberstufe abgezeichnet, dass ich etwas technisches machen möchte. Ab der 10. Klasse ist mein Interesse für Physik, Chemie und Mathe immer größer geworden und ich habe angefangen zu hinterfragen, warum ich die Gefühlslage der Iphigenie auf Tauris so genau analysieren können muss, obwohl ich nicht einmal verstehe, warum mein Essen in der Mikrowelle warm wird, der Teller aber nicht. Mich fasziniert es sehr zu hinterfragen, warum und wie die Dinge um mich herum so funktionieren, wie sie es tun: Sei es ein Flugzeugtriebwerk oder eben eine Mikrowelle. Das ist wohl einer der Hauptgründe, warum ich Maschinenbau studiert habe.

get in Engineering: So geht es glaube ich vielen Ingenieuren und diese Neugier ist ja auch eine wichtige Eigenschaft für den Beruf! Nach dem Master hättest Du schon viele Joboptionen gehabt. Du hast Dich stattdessen entschieden, an der RWTH zu bleiben und zu promovieren. War das von Anfang an Dein Plan?

Lennard: Nein, das war es nicht. Ergeben hat sich diese Option dadurch, dass ich bereits gegen Ende des 2. Semesters als studentische Hilfskraft in dem Forschungsinstitut angefangen habe, in dem ich aktuell auch promoviere. Zu Beginn des Studiums war mir gar nicht klar, dass es neben dem klassischen Einstieg bei BMW, Audi, Airbus oder anderen Firmen auch den unglaublich spannenden Weg gibt, noch eine gewisse Zeit an der Hochschule zu bleiben und dort zu forschen.

get in Engineering: Das stimmt: Viele junge Ingenieure haben wirklich den Traum, direkt nach dem Studium bei einem Big Player einzusteigen. Du hast Dich jetzt für die nächsten Jahre für die Forschung an der Uni entschieden: Weißt Du schon, was Du im Anschluss machst? Welche beruflichen Ziele hast Du für die Zukunft?

Lennard: Das ist eine schwierige Frage. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, noch einmal ins Ausland zu gehen. So wirklich ausschließen kann ich aktuell noch nichts. Deshalb bin ich froh, diese Entscheidung aktuell noch nicht treffen zu müssen. Was ich definitiv weiß: Ich möchte etwas technologisch anspruchsvolles machen, wo ich an den Grenzen unserer aktuellen Technologien arbeiten kann.

get in Engineering: Neben Deiner Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Deiner Promotion hast Du im September 2019 den Podcast ROCKETENGINEERS gestartet. Erzähl doch mal: Worum geht es in dem Podcast, an wen richtest Du Dich damit und wie bist Du überhaupt auf die Idee gekommen?

Lennard: Neben den rein fachlichen Inhalten des Ingenieurwesens hat es mich schon immer interessiert, was es denn noch braucht, um im Ingenieurwesen erfolgreich zu sein. Aus diesem Grund habe ich auch den Studienratgeber „Erfolgreich Studieren Maschinenbau“ geschrieben. Jetzt bin ich nicht mehr im Studium und interessiere mich deshalb dafür, was es im Berufsleben eines Ingenieurs braucht, um eine steile Karriere hinzulegen. Da ich selber gerne Podcasts höre und es zu diesem Thema noch keinen gibt, habe ich mich dazu entschieden, ROCKETENGINEERS ins Leben zu rufen. In dem Podcast spreche ich mit erfahrenen Ingenieuren aus Führungspositionen über Gewohnheiten, Tipps und Hacks aus dem Arbeitsleben, um im Ingenieurwesen richtig Karriere zu machen. Ich versuche also herauszufinden, auf was es im Berufsleben eines Ingenieurs wirklich ankommt und dokumentiere meine Reise sozusagen im ROCKETENGINEERS Podcast.

get in Engineering: Eine echt coole Idee! Auf ROCKETENGINEERS geht es vor allem um die Ingenieur-Karriere und wie man sich schon im Studium darauf vorbereitet. Wie definierst Du denn "Karriere" und was macht für Dich persönlich beruflichen Erfolg aus?

Lennard: Eine klare Definition für eine erfolgreiche Karriere habe ich bisher leider nicht gefunden. Für mich hat Erfolg im Beruf viel damit zu tun, dass die Arbeit, die man täglich tut, einen in gewisser Weise erfüllt. Das heißt, dass mir die Arbeit Spaß macht, ich gefordert bin und mich weiterentwickeln kann. Dazu gehört aber auch, dass meine Arbeit angemessen vergütet wird, was für mich direkt damit zusammenhängt, dass das was ich tue einen klaren Mehrwert für die Gesellschaft bringt.

get in Engineering: Du hast jetzt schon ein paar Podcast-Folgen veröffentlicht und mit einigen erfolgreichen Ingenieuren gesprochen. Welche Eigenschaften muss ein Ingenieur Deiner Meinung nach mitbringen, um im Job erfolgreich werden zu können?

Lennard: Darauf habe ich leider keine eindeutige Antwort, weshalb ich genau darüber mit meinen Gästen bei ROCKETENGINEERS spreche. Was sich aus den meisten Gesprächen herauskristallisiert ist, dass ein Ingenieur neben fachlichen Kompetenzen auch soziale Kompetenzen braucht, und dass es extrem wichtig ist, sich stetig weiterzubilden. Ich glaube, ein riesen Vorteil ergibt sich schon daraus, sich aktiv mit dem Thema Karriere und Karriereentwicklung zu beschäftigen: Sich also selbst zu hinterfragen, wo man eigentlich hin will, wie man dort hinkommen kann, was man dafür braucht und wer einem dabei helfen kann.

get in Engineering: Deine Gesprächspartner geben in jeder Folge unzählige Tipps, wie man die Karriere gezielt vorantreiben kann. Welche Tipps von Deinen Interviewpartnern sind Dir besonders im Kopf geblieben? Was hast Du vielleicht sogar selbst direkt umgesetzt?

Lennard: Was mich seit ich ROCKETENGINEERS gestartet habe ständig verfolgt, ist die Frage, wo ich wirklich hin will. Viele meiner Gäste beschreiben, dass es extrem wichtig ist, sich wirklich ernsthafte Gedanken darüber zu machen, woran man im Berufsleben eigentlich Spaß hat. Beispielsweise kann, sollte und will nicht jeder Ingenieur eine Führungsposition übernehmen. Hier stellt sich schon die Frage, ob ich lieber Fachexperte oder Führungskraft sein will. Diese Frage "Was macht mir am meisten Spaß und wo will ich wirklich hin?" ist seit den Gesprächen mit meinen Gästen bei mir persönlich deutlich stärker in den Vordergrund geraten.

Alle Experten-Tipps gibt's im Podcast

Du möchtest wissen, wie es Lennards Interviewpartner zu Führungskräften in ganz unterschiedlichen Ingenieur-Fachbereichen geschafft haben? Dann hör Dir den Podcast ROCKETENGINEERS an:

 

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