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Was macht ein Stahl- und Metallbauingenieur?

Deine Konstruktionen sind für die Ewigkeit bestimmt

Von Florian Damke

 

 

Du bist vom Eiffelturm oder Achterbahnen fasziniert und siehst Brücken oder riesige Stahlgerüste nicht nur als Mittel zum Zweck? Herzlich willkommen im Stahl- und Metallbau! Hier bist Du genau richtig, wenn Du Dich mit der Technik hinter solchen stählernen Bauwerken und Konstruktionen beschäftigen und sie weiter optimieren möchtest. Als Ingenieur:in für Metall- und Stahlbau bist Du eine klassische Bauingenieur:in und spezialisierst Dich bereits während des Studiums auf Metall als Baustoff.

Du planst, konstruierst und überwachst den Bau von Anlagen, Gebäuden und anderen Bauwerken, in denen Stahl und Metall die Hauptkomponenten bilden. Außerdem kannst Du Dich im Beruf auch auf die Konstruktion von Bauteilen aus Stahl und Metall, wie Fenster, Türen oder Träger, spezialisieren. Wir verraten Dir, wo Du als Stahl- und Metallbauingenieur:in die besten Einstiegs-Chancen hast, welche Aufgaben im Detail auf Dich zu kommen und was Du nach Deinem Studium verdienen kannst.   

Was sind Deine Aufgaben?

Du bist bei Deinem Arbeitgeber Expert:in für die Werkstoffe Stahl und verschiedene Metalle wie z.B. Eisen, Aluminium, Kupfer oder Zink. Im Beruf beschäftigst Du Dich entweder mit der

  • Verwendung dieser Metalle als Baustoff in Gebäuden, Trägern und Brücken oder

  • mit der Weiterverarbeitung der Metalle zu Produkten wie Behältern oder Werkzeugen, die durch Techniken wie das Umformen, Stanzen, Fräsen, Zuschneiden und Fügen entstehen.

Am häufigsten wird Stahl aber nach wie vor für Brücken und Gerüstkonstruktionen in Bauwerken verwendet. In diesem Bereich hast Du also die besten Job-Aussichten nach Deinem Studium.

Im Alltag konstruierst Du Bauwerke wie Brücken oder neue Schienenwege und organisierst den anschließenden Bau mit Stahl- und Metallelementen. Außerdem entwickelst Du Baupläne für Stahl- und Metallbauten aller Art, verwaltest dabei die baurechtlichen und bautechnischen Vorgaben, führst statische und bauphysikalische Berechnungen durch und kalkulierst die Kosten für Dein Bauvorhaben. Geld ist aber natürlich nicht alles: Bei Deinen Planungen kommen auch der Umweltschutz sowie die Sicherheit von Mensch, Tier und Natur immer wieder vor und werden besonders berücksichtigt. So ist z. B. ein Teil Deiner Planung, bei Projekten auch den Energieverbrauch von verschiedenen Prozessen zu berechnen und zu berücksichtigen. Besonders beim Umformen, Trennen und Fügen besteht ein hoher Energiebedarf. Aber auch die Vermeidung von Abfall, die Rücksichtnahme beim Umgang mit Schadstoffen und die Lärmminderung von Prozessen stehen bei Dir auf der Agenda.  

Wo kannst Du arbeiten?

Besonders im Bauwesen und der Architektur kommen Stahl- und Metallbauingenieur:innen zum Einsatz. Aber auch in der Elektroindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau und der produzierenden Stahl- und Metallindustrie kannst Du in den Beruf der Ingenieur:in für Stahl- und Metallbau einsteigen.

Du startest im Öffentlichen Dienst bei Kommunen, Ländern oder dem Staat im Städte-, Verkehrswege oder Brückenbau. Hier kannst Du z.B. für die örtlichen Verkehrsbetriebe das Schienennetz erweitern, Revisionsarbeiten planen oder als Sachverständige:r nach einem Unfall überprüfen, ob die entsprechende Weiche noch einsatzbereit ist. Eine andere Möglichkeit bieten Dir Architektur- oder Ingenieurbüros und klassische Betriebe des Stahlbaus, wie z.B. der Stahlhochbau, in dem Du Hallen oder Aussichtsplattformen konstruierst. Des weiteren kannst Du auch in Betrieben der Metallverarbeitung also z.B. in der Herstellung von Metallkonstruktionen, Ausbauelementen oder Metalltanks sowie im Werkzeugbau durchstarten.  

Worauf kannst Du Dich spezialisieren?

Der Stahl- und Metallbau bietet Dir 4 Haupt-Anwendungsbereiche für Deinen Berufseinstieg als Ingenieur:in:

  • Bauwesen: Im klassischen Hoch- oder Tiefbau, im Städte- oder Verkehrswegebau und besonders im Brückenbau kannst Du Dich auf die Arbeit mit Stahl und verschiedenen Metallen spezialisieren. Dabei werden die Metalle sowohl als äußerer Baustoff, als auch für die Gerüste im Inneren der Gebäude verwendet.

  • Produktion: In der Industrie entstehen verschiedene Produkte aus Stahl und Metallen: Fenster, Türen, Fassaden, Vordächer, Wintergärten, Überdachungen, Spiel- und Turngeräte, Tore, Zäune, Gitter, Bühnen, Stege, Treppen, Geländer. Die Zahl der Produkte, die aus diesen Rohstoffen gefertigt werden, ist nahezu unendlich und Du kannst Dich als Stahl- und Metallbauingenieur:in auf die industrielle Fertigung eines dieser Produkte fokussieren.

  • Anlagenbau: Auch im klassischen Maschinen- und Anlagenbau werden Stahl und Metall benutzt, um möglichst langlebige Geräte herzustellen. Du planst, organisierst und koordinierst hier z.B. den Bau von Windkraftanlagen.

  • Fahrzeugbau: Ohne die Karosserie wären Schiffe, Flugzeuge und Autos nicht einsatzfähig. Im Fahrzeugbau sorgst Du dafür, dass die eingesetzten Metalle besonders leicht sind, die Fahrer:innen und Passagiere besonders gut vor Unfällen schützen oder besonders wenig Luftwiderstand haben. 

Woran erkennst Du, dass Du eine Stahl- und Metallbauingenieur:in bist?

Du interessierst Dich für die Konstruktion und Konzeption und bist mit den Grundzügen des Bauingenieurwesens, des Anlagenbaus und des Fahrzeugbaus vertraut. Du verfügst über ein planerisches Talent und eine organisierte Arbeitsweise. Bauwerke, Anlagen und Produkte aus Stahl oder Metall faszinieren Dich. Du hast Grundkenntnisse in Werkstoff- bzw. Baustoffkunde, in den klassischen Naturwissenschaften und der Technik. Du bist teamfähig und kommunikativ und hast Lust darauf, CAD-Konstruktionen von Deinen Bauwerken und Produkten zu erstellen. Mathematik und Physik liegen Dir und Du hast ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen.

Was kannst Du verdienen?

Bei Deinem Einstiegsgehalt kannst Du Dich am Gehalt für Bauingenieur:innen orientieren. Du verdienst also durchschnittlich 47.220 € brutto im Jahr. Wie viel am Ende tatsächlich auf Deiner Lohnabrechnung steht, hängt aber natürlich von vielen verschiedenen Faktoren wie z.B. dem Unternehmensstandort, Deinem Abschluss oder der Unternehmensgröße ab. In unserer Gehaltsstatistik und im Gehaltsrechner kannst Du genau herausfinden, wie sich die einzelnen Faktoren auf Dein Gehalt auswirken.

Kurz Gesagt:
  • Als Stahl- und Metallbauingenieur:in spezialisierst Du Dich auf den Bau, die industrielle Verarbeitung oder den Anlagenbau mit Stahl und verschiedenen Metallen.
  • Die meisten Ingenieur:innen, die sich auf den Stahl- und Metallbau spezialisieren, arbeiten nach dem Studium im Bauwesen. Du kannst aber auch in anderen Fachbereichen wie dem Fahrzeugbau durchstarten oder neue Werkzeuge entwickeln
  • Nach dem Studium kannst Du mit einem Gehalt von 47.220 € rechnen und liegst damit etwas unter dem Durchschnitt aller Absolvent:innen im Ingenieurwesen.
 

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