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Maksim Danilov, Manager, Global Investment and Innovation Incentives

Maksim Danilov

„In der Fördermittelberatung geht es darum, die Forschungs- und Investitionspläne von Mandanten mit den strikten Vorgaben der Fördermittelgeber zu verknüpfen.“

Von Maksim Danilov

 

 

Warum hast du dich mit deinem ingenieurswissenschaftlichen Hintergrund für einen Arbeitgeber wie Deloitte entschieden?

Deloitte hat mir die Möglichkeit gegeben, eine Facette meines beruflichen Profils – und zwar das Management von öffentlich geförderten Projekten – zu schärfen und zu professionalisieren. Das war eine Chance, die ich damals unbedingt ergreifen wollte und ist eine Entscheidung, die ich nicht bereue.

Du bist Manager im Bereich Global Investment and Innovation Incentives. Was genau können wir uns unter dem Bereich vorstellen?

In der Service Line „Global Investment and Innovation Incentives“ unterstützen wir unsere Mandanten bei der Einwerbung von öffentlicher Förderung für ihre Innovations- und Investitionsprojekte. Das sind z.B. Entwicklungsprojekte, in denen neue Ansätze, Prozesse und Verfahren erforscht, entwickelt und demonstriert werden oder Investitionen in umweltfreundliche Anlagen, Maschinen oder neue Produktionsstandorte. Derartige Vorhaben unterstützen regionale, nationale und europäische Fördermittelgeber durch Projektzuschüsse oder Steuererleichterungen. Unsere Dienstleistung umfasst nicht nur das Verfassen von Anträgen, sondern setzt bereits früher an. Damit die Akquise von öffentlichen Mitteln nicht zu einem „Glückspiel“ wird, müssen Organisationen rechtzeitig einen strukturierten Überblick über die vorhandenen Fördermittel gewinnen und geeignete interne Strukturen schaffen, um schnell auf Förderbekanntmachungen reagieren zu können. Und sie müssen die eigene Investitions- und Innovationsagenda pflegen, um die Themenfindung hausintern zu erleichtern. Bei all diesen Aufgaben stehen wir beratend zur Seite und unterstützen auch bei der Formulierung der Anträge und beim Management der geförderten Projekte bis hin zum erfolgreichen Projektabschluss.

Gib uns einen kleinen Einblick in deinen Arbeitsalltag: Was sind deine Themenschwerpunkte und Aufgaben? Womit sind deine Tage typischerweise gefüllt?

Die Aufgaben eines Managers sind sehr vielfältig. Dazu gehören neben der operativen Betreuung laufender Aufträge und Akquiseangänge auch interne Verwaltungsaufgaben. Deloitte verfügt über ein starkes weltweites Netzwerk der Fördermittelberater. Dieses Netzwerk erlaubt uns, multinationale Unternehmen zu betreuen und kurzfristig mit passenden, multinationalen Förderstrategien zu versorgen. Die Pflege dieses Netzwerks, indem man die Anfragen von internationalen Kollegen beantwortet oder selbst Anfragen an sie richtet, ist eine weitere wichtige Aufgabe.

Du selbst sagst, dass Einsteins Zitat „Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut genug verstanden.“ deinen Job perfekt beschreibt. Kannst du das genauer erläutern?

In der Fördermittelberatung geht es darum, das Interesse des Mandanten an einem F&E-Projekt oder an einer Investition mit den strikten Vorgaben eines Förderaufrufs zu verknüpfen. Die Perspektiven der unternehmensinternen Experten und der externen Gutachter müssen in Einklang gebracht werden. Am besten funktioniert das, indem man Projekte beliebiger Komplexität sowohl nachvollziehbar strukturiert und die angestrebten Tätigkeiten fachlich korrekt und trotzdem gut verständlich beschreibt. Dies erfordert ein gutes Verständnis der geplanten Projekte.

Gibt es ein Projekt, welches du besonders spannend fandest oder ein Projekt, auf dessen Ergebnis du besonders stolz bist?

Besonders stolz bin ich auf mein erstes erfolgreiches Investitionsprojekt. Im Jahre 2018, kurz nach meinem Einstieg bei Deloitte, habe ich mich mit einem mir bis dahin unbekannten Förderprogramm beschäftigt, zudem hatte unser Mandant sehr hohe Anforderungen an den Zeitplan gestellt. Meinen Kollegen und mir ist es gelungen, innerhalb kürzester Zeit alle erforderlichen Unterlagen zu erstellen, und zwar mit so hoher Transparenz, Güte und Aussagekraft, dass die Gutachter keine nennenswerten Rückfragen gestellt haben.

Im Bereich Global Investment and Innovation Incentives arbeiten Kolleg:innen mit unterschiedlichsten Backgrounds zusammen. Was macht die Arbeit in diesem Umfeld so besonders und wie würdest du den Teamspirit beschreiben?

In unserem Team arbeiten Kolleg:innen mit verschiedenen akademischen und beruflichen Hintergründen. Das eröffnet die Möglichkeit, tagtäglich von den Kolleg:innen zu lernen, von ihrem Erfahrungsschatz zu profitieren, aber auch durch die Weitergabe des eigenen Wissens das Team voranzubringen. Na gut, das ingenieurstechnische Verständnis lässt sich nicht so einfach übertragen 😉.

Wir arbeiten in einer sehr dynamischen Umgebung, die geprägt ist von den wirtschaftlichen Vorgaben der Mandanten einerseits und rechtlichen sowie zeitlichen Vorgaben der Fördermittelgeber andererseits. Das klappt nur, weil wir ein hochmotiviertes Expertenteam in einem exotischen Beratungsgebiet sind und alle sehr engagiert, hilfsbereit und unterstützend agieren.

Derzeit seid ihr auf der Suche nach neuen Talenten für euer Team. Welche Profile sucht ihr und welche Eigenschaften und Skills sollten Bewerber:innen mitbringen?

Wir suchen nach neuen Talenten, die Interesse an vielfältigen technischen und wirtschaftlichen Aufgabenstellungen haben. Wichtig ist die Fähigkeit, den Überblick über komplexe Projektzusammenhänge zu behalten, und die Ausdauer, sich fokussiert in feinste Details einer komplexen Kalkulation – sei es eine Wirtschaftlichkeitsabschätzung oder die Energiebilanz eines Produktionsprozesses – einzuarbeiten. Und zusätzlich sollten die Bewerber:innen souverän kommunizieren können, indem sie zum Beispiel im Vorstellungsgespräch kurz und prägnant ihre Bachelorarbeit erklären. Oder spontan die Frage beantworten, was ein Sonnensystem ist 😊

Warum sollte man deiner Meinung nach unbedingt als Ingenieur bei Deloitte einsteigen?

Deloitte bietet die Möglichkeit, den eigenen Horizont stark und schnell zu erweitern. Insbesondere in der Fördermittelberatung bekommt man frühzeitig Einblick in Industrieaktivitäten an der Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung, und man eignet sich umfangreiches wirtschaftliches und rechtliches Know-how an. Die Vielfältigkeit der Projekte erlaubt es, das eigene Wissen aus verschiedenen Ingenieursdisziplinen einzubringen – sei es Leichtbau, Thermodynamik, Materialwissenschaften oder Wechselstrom und Netzwerke. Wir beschäftigen uns immer wieder mit völlig neuen Themen, aber… „einem Ingeniör ist nichts zu schwör“!