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Was macht ein Maschinenbauingenieur?

Vom Automotor bis zur Produktionsanlage... Deine Arbeit im Maschinenbau!

Von Leila Weltersbach

 

 

Maschinen haben eine Seele. Es ist der Mensch.

Jede Maschine und jedes Gerät entsteht aus einer Idee. Diese nimmt in einer Konstruktion Form an und wird schließlich zum fertigen Produkt. Genau diesen Weg von der Idee zur funktionstüchtigen Maschine gestaltest Du als Maschinenbauingenieur. Dabei kombinierst Du technische, analytische und kreative Fähigkeiten und hast immer auch ein Auge auf die Finanzierung. Spezialisieren kannst Du Dich als Maschinenbauingenieur ganz klassisch in der Automobilindustrie, aber auch in anderen Bereichen wie etwa der Luft- und Raumfahrttechnik oder im Sondermaschinenbau werden Maschinenbauingenieure dringend gesucht.

Was sind Deine Aufgaben?

Deine "Baustellen" sind nicht nur Maschinen, sondern reichen von einzelnen mechanischen, mechatronischen und elektronischen Geräten bis hin zu komplexen Produktionsanlagen. Dabei ist vom einfachen Haartrockner über eine Robotik-Produktionsstraße bis hin zum Schiffsmotor alles denkbar. Als Maschinenbauingenieur kümmerst Du Dich um die Entwicklung, Konstruktion oder Produktion des Geräts oder der Anlage. In manchen Unternehmen bist Du auch für alle drei Stufen gleichzeitig verantwortlich.

Die Vielfalt an Arbeitsfeldern, die sich für Dich anbieten ist sehr groß. Du kannst Kraft-, Arbeits- und Werkzeugmaschinen bauen oder in der Förder- und Fahrzeugtechnik als Maschinenbauingenieur durchstarten. Dabei arbeitest Du an Idee, Entwurf, Design, Konstruktion, Optimierung, Forschung, Entwicklung und der Produktion einer Maschine. Auch Tätigkeiten im Vertrieb, im Service oder in der Vermarktung einer Maschine kommen je nach Stelle auf Dich zu.

Meistens ist der Ablauf beim Bau einer Maschine folgender: Du schreibst ein Konstruktionskonzept, in dem Du die einzelnen Komponenten und Werkstoffe wie Spritzgussteile, Beschichtungen oder Umlenkelemente vorgibst, alle anfallenden Kosten für die Produktion berechnest und die Funktionsweise genau beschreibst. Danach fertigst Du den ersten Prototypen, um zu überprüfen, ob das Konzept, so wie Du es Dir vorgestellt hast, umgesetzt werden kann. Erst im letzten Schritt machst Du Dich, häufig zusammen mit Deinen Kollegen aus der Produktion, an die finale Fertigung des Gerätes bzw. der Anlage.

Aber auch die Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Maschinen gehört als Maschinenbauingenieur zu Deinen Aufgaben. Bei Deinem zukünftigen Arbeitgeber stehen vielleicht schon jahrzehntealte Druckmaschinen oder Abfüllanlagen, die auf der einen Seite in Stand gehalten und auf der anderen Seite an Innovationen und neue Technologien angepasst werden müssen. Ein anderer spannender und innovativer Aufgabenbereich ist z.B. die Konstruktion von Roboterkomponenten. Die Robotik nimmt im Maschinenbau bereits eine wichtige Rolle ein, steckt in vielen Geschäftsbereichen wie etwa dem Online-Handel aber noch immer in den Kinderschuhen, sodass Du hier noch viel Gestaltungsspielraum hast, um etwa Roboter mitzuentwickeln, die den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern. Du kannst allerdings auch außerhalb der eigentlichen Produktion von Maschinen arbeiten und etwa die Prüfung von neuartigen Materialien und Werkstoffen oder die Ermittlung von Herstellungskosten für unterschiedliche Projekte übernehmen.

Technologien, mit denen Du als Maschinenbauingenieur arbeitest, umfassen eine breite Palette von Optik über Robotik und Mikrosystemtechnik bis hin zu Mess- und Steuerungstechniken, CAD (Computer-Aided Design = rechnerunterstütztes Konstruieren), FEM (Finite-Elemente-Methode) und CFD (Computer Fluid Dynamics = numerische Strömungsmechanik).

Wo kannst Du arbeiten?

Im Maschinenbau gibt es, wie in den meisten Ingenieurberufen, eine sehr breite Auswahl an Einsatzfeldern. Die Kerngebiete für Maschinenbauingenieure sind die Konstruktion und die Fertigung. Meistens fokussierst Du Dich bereits im Studium auf das Gebiet, in dem Du später arbeiten möchtest. Dabei hast Du die Wahl zwischen den großen Bereichen Werkstofftechnik, Konstruktion, Konzeption, Berechnung, Fertigung, Planung, Umsetzung, Produktion und Wartung.

In der Praxis kannst Du

  • bei der Entwicklung und der Konzeption einer Idee,
  • bei der Inbetriebnahme und Wartung einer Maschine oder
  •  beim Vertrieb der fertigen Maschine einsteigen.

Es gibt in Deutschland mehr als 6.300 Maschinenbauunternehmen, die sich auf die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche spezialisieren.

Du hast die Wahl, ob Du in einem mittelständischen Unternehmen einsteigst oder Deine Karriere in einem Großkonzern, beispielsweise in der Automobilindustrie oder in der Luft- und Raumfahrt, startest. Die meisten Maschinenbauingenieure arbeiten dabei in mittelständischen Unternehmen, denn sie machen rund 90 % aller Unternehmen im Maschinenbau aus. Mittlerweile bieten Dir aber auch immer mehr Startups interessante Möglichkeiten, in den ersten Job als Maschinenbauingenieur zu starten. Spannende Felder, in denen junge Unternehmen die Entwicklung vorantreiben, sind z.B. die Robotik und die Automatisierungstechnik.

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Worauf kannst Du Dich spezialisieren?

Eine Spezialisierung ist im Maschinenbau ein "Must-have". Je früher Du Dein passendes Fachgebiet findest, desto besser. So kannst Du schon im Bachelor die entsprechende Seminarauswahl treffen, die Du anschließend im Master weiter vertiefst. Auch später im Job ist es üblich, dass jeder Ingenieur sein Fachgebiet hat. Zwar kann es – je nach Betrieb – sein, dass Du mehrere Aufgaben in der Wertschöpfungskette übernimmst. Aber meist steigst Du als Maschinenbauingenieur in einem bestimmten Anwendungsgebiet ein. Dabei stehen Dir vor allem diese Fachbereiche zur Auswahl:

Entwicklung

Als Entwicklungsingenieur bist Du ziemlich breit aufgestellt. Du betreust die Entstehung einer Maschine von der Idee bis zum Vertrieb. Dabei ist Deine wichtigste Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alles reibungslos funktioniert und die einzelnen Bereiche im Entstehungsprozess gut zusammenarbeiten.

Konstruktion

Als Konstruktionsingenieur erstellt Du Berechnungen und Konzepte mit CAD-Programmen. Du stellst sicher, dass von der Idee über die Funktion bis zu den einzelnen Komponenten einer Maschine alles funktioniert. Am wichtigsten bei der Entstehung einer Maschine sind Funktion, Sicherheit, Kosten und Termine.

Produktion

Als Produktionsingenieur kümmerst Du Dich um die Materialien und Werkstoffe und den Fertigungsprozess von Komponenten und Geräten. Du bist sowohl im Büro als auch im Blaumann in der Werkstatt unterwegs. Am Ende sorgst Du dafür, dass alles nach Plan läuft und schließlich das Produkt wie vorgesehen funktioniert.

Vertrieb

Als Vertriebsingenieur ist Deine Aufgabe, die neu konstruierten Geräte und Anlagen an den "Mann" bzw. den Kunden zu bringen. Außerdem bist Du auch dafür zuständig, neue Kunden zu gewinnen. Mit der richtigen Kommunikation überzeugst Du andere Firmen, Geschäftsleute oder Privatpersonen davon, die Produkte Deines Unternehmens zu kaufen.

Fachlich hast Du als Maschinenbauingenieur ebenfalls die Möglichkeit, Dich auf einen ganz speziellen Teilbereich zu fokussieren. Da der Maschinenbau den größten Bereich des Ingenieurwesens abdeckt, ist auch hier die Auswahl riesig. Die beliebtesten Bereiche sind:

  • Technische Mechanik oder Strömungsmechanik
  • Technische Thermodynamik
  • Werkstoffwissenschaft
  • Konstruktionstechnik und Konstruktionsmethodik
  • Anlagenbau
  • Leichtbau
  • Metalltechnik
  • Fertigungstechnik oder Produktionstechnik
  • Antriebstechnik
  • Fahrzeugtechnik
  • Feinwerktechnik
  • 3D-Modellierung und Simulationstechnik
  • Maschinenelemente
  • Getriebetechnik

Woran erkennst Du, dass Du ein Maschinenbauingenieur bist?

Die wichtigsten Eigenschaften eines Maschinenbauingenieurs: Du hast sowohl technische und analytische, aber auch kreative Fähigkeiten. Du richtest bei Deiner Arbeit immer ein Auge auf die Finanzen und kannst gut kalkulieren. Du liebst es, jeden Tag neue Dinge zu erschaffen und bist im Gebiet der Technischen Informatik fit. Du kannst gut  mit einem CAD-Programm am PC umgehen und konstruierst gerne. Außerdem bist Du teamfähig und bereit, Dich in einem größeren Team einzubringen und auch eigene Aufgaben zu übernehmen. Du überzeugst gerne Menschen von Deinen Ideen und Plänen, bist offen und kommunikativ und hast keine Angst, vor einer Gruppe zu sprechen. Du hast gute Kenntnisse in Mathe, Physik, Chemie und Informatik:

  • Mathe brauchst Du als Hilfsmittel für Problembeschreibungen und -lösungen.
  • Ein breites Wissen über Physik und Chemie erleichtert Dir Verständnis der allgemeinen Zusammenhänge.
  • Informatik-Kenntnisse brauchst Du für Deine technischen Konstruktionen.

Was kannst Du verdienen?

Als Maschinenbauingenieur verdienst Du beim Start Deiner Karriere zwischen 46.800 und 48.200 € brutto jährlich. Dein Gehalt hängt sowohl von der Größe des Unternehmens, als auch von der Region, in der Du arbeitest, ab. In unserem Gehaltscheck siehst Du, welche Kriterien Dein Einstiegsgehalt beeinflussen. Im Durchschnitt verdienst Du als Maschinenbauingenieur nach dem Studium 47.500 € brutto jährlich.  

KURZ GESAGT:
  • Als Maschinenbauer bist Du für die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Maschinen, Geräten und Anlagen jeder Art zuständig.

  • Es gibt sehr viele Gebiete, auf die Du Dich spezialisieren kannst. Beispiele sind Technische Mechanik, Antriebstechnik und Regelungstechnik.

  • Du bist der geborene Maschinenbauingenieur, wenn Du technische und analytische aber auch kreative Fähigkeiten hast und ein kommunikativer Mensch bist.

 

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